
2002 wird vieles anders. Wenn es nach unseren Vorstellungen geht, dann wird alles besser. Aber warten wir das Neue ab, denn nicht immer ist das Neue gut, wie das Gute nicht immer neu ist. Genau: es bleibt auch vieles, wie Sie es kennen und schätzen gelernt haben.
Jeden Tag werden Sie, wie im Monat Dezember 2001 durchschnittlich 20 000 Leser (!), in unserer internationalen Internet-Zeitung über Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport ausführlich in Kurchnachrichten informiert. Zu den Top-Themen des Tages werden Artikel, Hintergrundberichte, Dokumente, Interviews, Reportagen, Kommentare und vieles mehr alles Wissenswerte vermitteln. Hervorragendes Bildmaterial wird nach wie vor den Text abrunden.
Eine neue Rubik namens "Kalaschnikow-TV" wird Ihnen ab und an Videos präsentieren. Alle Video-Beiträge - ob politisch oder kulturell - werden in dieser neue Rubrik gebündelt veröffentlicht. Auch wird ein "Nachrichten-Ticker" eingerichtet, damit Sie umgehend über die aktuellsten Ereignisse in der Welt Bescheid wissen. Hierfür werden wir im Neuen Jahr mit der russischen Nachrichtenagentur Nowosti zusammenarbeiten. Die Verträge sind gemacht, jetzt soll es losgehen. Das ist noch nicht alles: Wir richten für Sie einen sogenannter "News-Letter" ein. Wenn Sie sich dort eintragen, dann bekommen Sie die "News" per E-Mail direkt nach Hause.
Im Laufe des Jahres wird KALASCHNIKOW ONLINE auf unser neues Content Management System (CMS) umgestellt. Zur Zeit arbeiten wird daran. Das dauert aber länger, als anfangs gedacht. Und es kostet auch nicht nur mehr Zeit, sondern auch mehr Geld. Sie sehen, wir haben die gleichen Probleme wie Sie.
Aber zurück zu den guten Hinweisen: Regelmäßig wird die Kalaschnikow-Redaktion einmal im Monat das politisch-kulturelle Kalaschnikow-Nachtcafé im Roten Salon der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz durchführen. Diese Kalaschnikow-Nachtcafés werden jedoch überwiegend politisch geprägt sein. Am 8. Dezember 2001 war unsere dritte Veranstaltung. Wir konnten unter dem Titel "Geistige Brandstiftung - Der Krieg der Worte und die Macht der Medien" Gerhard Branstner, Wolfgang Gehrcke, Richard Herding und Johannes Klotz gewinnen. Sie alle publizieren auch für und in KALASCHNIKOW ONLINE. Die Moderation hat - wie immer - der Chefredakteur selbst, Stefan Pribnow, übernommen. Musikalisch wurde und wird das Nachtcafé durch Sebastian Kommerell und Nicolai Röschert gewürzt. Und am 19.01.2002 geht es mit unserer vierten Veranstaltung weiter. Das Thema lautet "Mythos Afghanistan - Die Kriege der Neuen Weltordnung". Schon jetzt haben Gudrun Eussner, Wolf-Dieter Narr und Jochen Reinert ihre Teilnahme zugesagt. Auf das Ja eines weiteren prominenten Kandidaten warten wir noch. Im Februar lautet der Titel des Kalaschnikow-Nachtcafé "Rosa ins Rote Rathaus". Wir werden Ihnen spannende Gäste präsentieren und - auch wie immer - erstklassige Live-Musik.
Das ist aber noch lange nicht alles: Hinzu kommt Monat für Monat der überwiegend kulturell-feuilletonistische Kalaschnikow-Kaffee-Klatsch; immer im Blauen Salon im 1. Stock des alten ND-Gebäudes am Franz-Mehring-Platz in der Berliner Stadtmitte (zwischen Ostbahnhof und Karl-Marx-Allee). Den ersten Kalaschnikow-Kaffee-Klatsch werden Gerhard Branstner, Ellen Brombacher und Victor Grossmann bestreiten.
Darüber hinaus ist es uns gelungen, mehrere neue Autoren für 2002 zu gewinnen. Einige werden regelmäßig ihre Kolumnen in den Rubriken Politik, Wirtschaft und Kultur schreiben. Ich freue mich insbesondere auf regelmäßige Artikel aus den Federn von Martin Buchholz (Feuilleton), Wolfgang Gehrcke (Außenpolitik), Ulla Jelpke (Innenpolitik) und Dietrich Kittner (Feuilleton). Die weit über 100 Autoren Ihrer internationalen Internet-Zeitung KALASCHNIKOW ONLINE bleiben Ihnen auch 2002 erhalten. Aber auch in unserer Redaktion wird sich einiges ändern - ein Gehen und Kommen. Im großen und ganzen wird die Redaktion jetzt erweitert in Quantität und Qualität. Und das ist gut so. Leider ist, auch das muß erwähnt werden, unser allseits geschätzter und beliebter Redaktionshund Groucho nicht mehr dabei. Er wurde ersetzt, wenn man das so sagen darf, durch unser Redaktionsschaf. Das ist schade, aber Veränderung tut not, wenn es nicht mehr gemeinsam weiter und vorwärts geht. Und wir wollen ja progressiv der Morgenröte entgegen ...
Jetzt sind wir wirklich nahe dran, endlich (!) unsere russischsprachige Version Ihrer KALASCHNIKOW ONLINE ins Lebens zu rufen. Trotzdem suchen wir nach wie vor für die russische Redaktion Autoren, Übersetzer und weitere Mitarbeiter. Melden Sie sich!
Im Sommer 2002 wird es dann die 2. Internationale Kalaschnikow-Presseparty hier in Berlin geben. Unsere
1. Presseparty im Berliner Tacheles war ein voller Erfolg. Tagsüber hätte jedoch mehr Gäste zur Pressemesse an die vielen Info- und Verkaufsstände kommen sollen. Doch zum Pressefilm während der Berlinale waren alle Stühle restlos besetzt. Petra Pau, Bundestagsabgeordnete der PDS, eröffnete dann als Schirmfrau die Presseparty. Die Leute füllten den Saal. Dr. Seltsam führte durch die Nacht. Das Ekki-Busch-Terzett, die Sunset Seeds sowie Wiglaf Droste & Das Spardosenterzett spielten auf. Das Publikum tanzte und die Musiker mußten Zugaben geben. Über die 2. Internationale Presseparty 2002 aber im Neuen Jahr an gleicher Stelle mehr.
Bitte vergessen Sie nicht: Fast alle
Kalaschniki arbeiten für KALASCHNIKOW ONLINE unentgeltlich, ehrenamtlich und: Wir suchen weiterhin neue Mitarbeiter. Wenn Sie Interesse an einem Mitwirken haben, dann melden Sie sich. Wir suchen nicht nur Autoren und Redakteure, Übersetzer, Webmaster und -designer, sondern auch helfende Hände in Büro und Verwaltung.
Und diesen Ehrenamtlichen gehört mein Dank für die gemeinsame Arbeit in diesem zu Ende gehenden Jahr. Gemeinsam gingen wir zu Höhen durch die Mühen der Ebene. Alles Gute - Gesundheit, Glück und Geld. Weiter so 2002!
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Autor: © Stefan Pribnow, Berlin 13.12.2001
Foto: AK Foto
Erstverwertung: Philosophischer Salon , Berlin
Erstveröffentlichung: www.kalaschnikow.de
Update: Berlin, 22.12.2001
Quelle: www.roter-salon.info
Update: Berlin, 11.01.2003