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Dem Vaterland dienen
Zum politischen Aschermittwoch in Passau und umzu
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"Ich will meinem Vaterland dienen", sagte Edmund Stoiber in der Passauer Nibelungenhalle. Und wie, das sagte er auch: "Keine Einwanderung gegen die Wünsche der meisten Menschen." Stoiber, Kanzlerkandidat der CDU/CSU, redete im eleganten Anzug, staatsmännisch und "knochenhart". SPD und Grüne hätten sich nicht von einem verfehlten Konzept einer multikulturellen Gesellschaft gelöst. Der Zuzug nach Deutschland müsse jedoch streng an der Integrationsfähigkeit des Landes bemessen werden. Stoiber sieht kaum Einigungschancen mir Rot-Grün hinsichtlich eines Zuwanderungsgesetzes. Edmund Stoiber redete auf dem politischen Aschermittwoch in Passau den Konservativen in die Ohren: "Wir dürfen uns nicht scheuen, in Zukunft einen aufgeklärten Patriotismus zu fördern." Stoiber machte klar, daß Rot-Rot keine Perspektive für Deutschland werden dürfe. "Wer mich wählt, wer CDU und CSU wählt, weiß, daß die PDS in der Opposition bleiben wird."

Im Jahr 2000 ist die Zahl der Ausländer in Deutschland um 0,6 auf knapp 7,3 Millionen gesunken. Dies resultiert aus einer verstärkten Einbürgerung und einer verringerten Zuwanderung.

  • Autor: © Stefan Pribnow, Berlin 11.01.2002
    Foto: AK Foto
    Erstverwertung: Philosophischer Salon e.V, Berlin
    Erstveröffentlichung: www.kalaschnikow.de
    Update: Berlin, 12.01.2002
    Quelle: www.roter-salon.info
    Update: Berlin, 11.01.2003